Das größte aktuelle Projekt des Vereins ist das

Naturerlebnishaus in Bugewitz

Ein denkmalgeschütztes ehemaliges Gesindehaus wird saniert und zu einem Naturerlebnishaus umgebaut. Die Sanierung und Umnutzung des Gesindehauses wurde von der Lokalen Aktionsgruppe der Leader-Region Flusslandschaft Peenetal als Leuchtturmprojekt für die Region ausgewählt. Das Projekt wird u.a. aus Leader-Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Europäischen Union sowie von der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung gefördert.

Für das Projekt werden dringend weitere Fördergeldgeber und Sponsoren gesucht (Weitere Informationen erhalten Sie hier)

Schaugarten

Parallel zum Umbau des Naturerlebnishauses wird die Anlage eines Schaugartens mit alten Kulturpflanzen auf einer an das Haus angrenzenden Fläche in Angriff genommen. Der Regionalbeirat Vorpommern hat das Schaugartenprojekt zur Förderung durch Mittel des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Europäischen Union empfohlen. In einer zweiten Phase soll der Schaugarten um einen Kleinbiotopgarten erweitert werden.

In der Vergangenheit hat der Verein die folgenden Projekte durchgeführt

Naturerlebnispfad Anklamer Stadtbruch

Im Zusammenhang mit einer Maßnahme zur Sicherung von Hochmoorflächen im Anklamer Stadtbruch wurde in Zusammenarbeit mit dem ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung ein Naturerlebnispfad durch den Anklamer Stadtbruch realisiert. Das Projekt wurde aus Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Europäischen Union gefördert. Der Pfad mit vielen Informationen zum Moorwald, Flora und Fauna wurde 2015 eröffnet. Wer nicht vor Ort ist, aber einige Eindrücke von der Vielfalt und Einzigartigkeit des Gebiets bekommen möchte, kann mit dem Naturführer Günter Hoffman einen virtuellen Rundgang machen, indem er dem Link zu einer interaktiven Karte folgt und dort die roten Info-Punkte anklickt:

zum Anklamer Stadtbruch

Umweltverträglichkeit und biologische Vielfalt in der Landwirtschaft

Die Ziele des gemeinsam mit dem Naturpark Insel Usedom und dem ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung durchgeführten Projekts war die Förderung einer landwirtschaftlichen Produktion, die umwelt- und naturschonend ist und/oder dazu beiträgt, Nutztiere und Nutzpflanzen zu erhalten, die nicht zu den Standardrassen und -sorten gehören. Kernregion des Projekts war die Insel Usedom mit ihrem Hinterland. Durch das Projekt sollte zum einen eine umwelt- und naturverträgliche, die Agrobiodiversität bereichernde Landwirtschaft gefördert werden. Zum anderen sollten Möglichkeiten, in der strukturschwachen Region neue Erwerbsmöglichkeiten in der Landwirtschaft, insbesondere für kleine und Nebenerwerbsbetriebe, sowie in der Verarbeitung zu schaffen, untersucht werden. Das Projekt sollte auch Grundlagen liefern, um Konsumentinnen und Konsumenten für die Notwendigkeit einer nachhaltigeren Lebensmittelerzeugung zu sensibilisieren. Das Projekt wurde von der Rut und Klaus Bahlsen Stiftung gefördert.

Inseln der Vielfalt: Streuobstwiesen

Der Verein Appelbom führt laufend Projekte durch, die das Ziel haben, Streuobstwiesen, die in (Vor-) Pommern eine lange Tradition haben, als ‚Inseln der Vielfalt‘ mit einer hohen Bedeutung für den Erhalt alter Obstsorten und als wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu erhalten bzw. neue Streuobstwiesen anzulegen. Es geht darum,

  • die bestehenden Streuobstwiesen und den Bestand an alten Obstsorten zu erfassen
  • vernachlässigte Streuobstwiesen wiederherzurichten und zu pflegen
  • alte bzw. seltene Obstsorten anzupflanzen und damit Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes und der biologischen Vielfalt zu leisten
  • über die Bedeutung von Streuobstwiesen als Orte biologischer Vielfalt und den Wert alter Obstsorten zu informieren

Bisher wurden zwei Streuobstwiesen ausschließlich mit seltenen Obstsorten aus Norddeutschland, vor allem aus Pommern und Mecklenburg, angelegt. Informationstafeln informieren die Besucherinnen und Besucher über Streuobstwiesen, alte Obstsorten, Flora und Fauna. Die Projekte wurden von der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung gefördert.

Nachhaltige Entwicklung in der Euro-Region Pomerania

Der Verein hat sich in mehreren deutsch-polnischen Projekten zur Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit engagiert:

  • Mit der in der Wojewodschaft West-Pommern gelegenen Gemeinde Dolice wurde ein erstes kleineres deutsch-polnisches Begegnungsprojekt realisiert.
  • Für die Region rund um das Stettiner Haff wurden Ideen entwickelt, wie die gemeinsame Geschichte erlebbar gemacht werden kann. Ob es zur Umsetzung kommt, ist allerdings unsicher.
  • Der Verein Appelbom hat ein grenzüberschreitendes Projekt initiiert, in dem deutsche und polnische Partner zusammen daran arbeiten wollen, die biologische und kulturelle Vielfalt in der Region Pomerania zu entwickeln und für Besucher erlebbar zu machen

Biologische Vielfalt in der Euro-Region Pomerania

Appelbom e.V. hat zwei Konferenzen zur biologischen Vielfalt in der Region Pomerania durchgeführt. Die Region Pomerania umfasste seinerzeit auf deutscher Seite die Landkreise Nordvorpommern, Ostvorpommern und Uecker-Randow in Mecklenburg-Vorpommern, die Landkreise Uckermark und Barnim in Brandenburg sowie die Wojewodschaft Westpommern auf polnischer Seite. Assoziiert war die Region Schonen in Schweden. Die Konferenzen wurden zusammen mit Partnern aus Deutschland und Polen organisiert, nämlich

  • dem polnischen Umweltverband Grüne Gaja
  • der Naturschutzverwaltung der Wojewodschaft Westpommern
  • dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie des Landes Mecklenburg-Vorpommern
  • dem Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg
  • dem ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung (Büro Nord-Ost)

Die Durchführung der Konferenzen wurde finanziell unterstützt durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (INTERREG IVA) und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt.

Die Dokumentationen der Konferenzen stehen als pdf-Dateien zur Verfügung:

Natürliche biologische Vielfalt, Natur- und Artenschutz, Umweltbildung und Naturtourismus in der Euroregion (Pomerania Naturalna róznorodnosc biologiczna, ochrona przyrody i ochrona gatunków, ksztalcenie dot. ochrony srodowiska oraz turystyka naturalna w Euroregionie Pomerania)

Genutzte biologische Vielfalt und wirtschaftliche Entwicklung in der Euroregion Pomerania (Uzytkowana róznorodnosc biologiczna oraz rozwój gospodarczy w Euroregionie Pomerania)

Informationstafeln zum Naturschutzgebiet Anklamer Stadtbruch

In Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Amt für Umwelt und Naturschutz in Ueckermünde wurden an zwei Standorten Informationstafeln zur Entwicklung der Landschaft hin zum größten Sumpfwald in Deutschland sowie zu Flora und Fauna im Naturschutzgebiet aufgestellt. Das Projekt wurde vom Land Mecklenburg-Vorpommern und der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung gefördert und vom ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung inhaltlich begleitet.

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